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Akuttherapie
Eine Akuttherapie umfasst alle Behandlungsmaßnahmen (auch Medikamente), die schnell ergriffen werden, um Krankheitssymptome zu lindern. Sie wird meist beim ersten Auftreten von Symptomen eingesetzt oder bei einem sogenannten Krankheitsschub, wenn die Symptome nach einer relativen Ruhephase wieder stärker werden. Wie lange eine Akuttherapie sinnvoll ist, hängt von der Art der Symptome, der Wirksamkeit und den Nebenwirkungen ab. Ziel ist eine Symptomfreiheit bzw. eine Symptombesserung.
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Erhaltungstherapie
Wenn die Akuttherapie greift, werden mit der Erhaltungstherapie neue Krankheitsschübe vermieden bzw. die Symptombesserung stabilisiert. Im Vordergrund stehen das Verhindern neuer Krankheitsschübe bzw. die Minderung von schweren Symptomen, es handelt sich also eher um eine Prophylaxe. Wichtig sind auch eine gute Langzeitverträglichkeit, denn einige Akutmedikamente haben langfristig ernste Nebenwirkungen. Eine Erhaltungstherapie wird oft über Jahre gegeben, möglicherweise auch als Dauertherapie, die ein Leben lang genommen werden muss.