HyQvia 3 Monate bei Raumtemperatur lagerfähig

Ab sofort kann HyQvia® nach Entnahme aus der Kühllagerung (2 bis 8 Grad Celsius) für bis zu drei Monate bei Raumtemperatur (8 bis 25 Grad Celsius) gelagert werden.

Diese Erweiterung der Lagerbedingungen verbessert die Versorgungsrealität insbesondere bei Heimselbstanwendung, eingeschränkter Kühlinfrastruktur oder im Rahmen beruflicher und privater Reiseaktivität.

Mehr Flexibilität für ambulante Immuntherapien

Die neue Lageroption reduziert logistische Hürden in der ambulanten Versorgung – etwa bei:

  • Heimselbstanwendung im Rahmen ärztlich eingewiesener Therapien
  • Patient:innen mit eingeschränkter Mobilität oder in häuslicher Pflege
  • Reiseaktivitäten oder fehlender durchgängiger Kühlmöglichkeit im Alltag

Ergebnis: Therapietreue durch weniger Organisationsaufwand und höhere Lebensqualität der Betroffenen

Wichtige Anwendungshinweise zur Lagerung bei Raumtemperatur:

  • Entnahmedatum gut sichtbar auf der Umverpackung vermerken
  • Lagerung bei Raumtemperatur maximal für drei Monate vorgesehen
  • Nach Lagerung der ungeöffneten HyQvia®-Packung bei Raumtemperatur darf sie nicht erneut gekühlt und muss nach Ablauf der drei Monate verworfen werden.
  • HyQvia®-Packung lichtgeschützt und außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren

Diese Informationen sollten Patient:innen im Rahmen der Therapieanweisung aktiv vermittelt werden.

Anwendungsgebiete und Dosierungen1

HyQvia Anwendungsgebiete und Dosierungen

IgG: Immunglobulin G. IVIG: intravenöse Immunglobulintherapie.
§ Verabreicht in 1 oder 2 Sitzungen und verteilt über 1 oder 2 Tage. Der typische Dosierungsintervallbereich für HyQvia® beträgt 3–4 Wochen.
# Infusionsintervalle schrittweise von initial einmal wöchentlich auf alle 3–4 Wochen erhöhen. & Proven Specific Antibody Failure (PSAF).

Die Vorteile von HyQvia®

hyscig

Das erste Hyaluronidase-unterstützte subkutane Immunglobulin (HySCIG)1 

selbstbehandlung

Selbstinfusion mit
individuellem Dosisintervall**

intravenös

Wirksamkeit trifft Flexibilität*

*   HyQvia® verbindet die Wirksamkeit intravenöser Immunglobuline mit der Flexibilität einer subkutanen Infusion.
** Patient:innen können die HyQvia®-Behandlung zu Hause oder in einer Praxis erhalten. Sie kann nach einer Einweisung durch eine Ärztin, einen Arzt oder medizinisches Fachpersonal selbst verabreicht werden. Der typische Dosierungsintervallbereich für HyQvia® beträgt 3 bis 4 Wochen.1

Wie funktioniert eine Therapie mit HyQvia®?

Video

Wirksamkeit trifft auf Flexibilität
in der CIDP-Erhaltungstherapie

Mehr Flexibilität durch Hyaluronidase

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Konventionelle SCIg-Infusion

15–60 ml pro Infusionsstelle mit SCIG4,5

Hyaluronsäure hemmt die Verteilung von Immunglobulin G2,4

Eingeschränkte Resorption von Immunglobulin G in die Lymphgefäße4,6

*abhängig von Patient:innenpräferenz. Gilt für Patient:innen> 40 kg Körpergewicht und < 2 Infusionsstellen.

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Therapie mit HyQvia®

ermöglicht subkutane Infusionsvolumina von bis zu 600 ml pro Infusionsstelle*,1

Hyaluronidase erhöht vorübergehend die Gewebepermeabilität und unterstützt die gleichmäßige Verteilung der Immunglobulin-Dosis4

Verbesserte Resorption in die Lymphgefäße

Mehr Flexibilität im Leben Ihrer Patient:innen

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Individuelle Dosierungsintervalle bis zu 1 x im Monat*,1

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Infusion von bis zu 600ml pro Infusionsstelle bei einer Infusionsrate von bis zu 300ml/h.&,1

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Heimtherapie möglich, keine Terminvereinbarungen, keine Fahr- und Wartezeiten

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Mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge

&  abhängig von Patientenpräferenz. Gilt für Patienten >40kg Körpergewicht und < 2 Infusionsstellen. 

* Der typische Dosierungsintervallbereich für HyQvia® beträgt 3 bis 4 Wochen.

Patientenberichte und Schritt-für-Schritt-Anleitung im Video

Video

CIDP-Patientin Betty berichtet über ihre ganz persönliche Erfahrung mit der Anwendung des Hyaluronidase-fazilitierten subkutanen Immunglobulins (fSCIG) zu Hause und über die einfache Integration in ihren Alltag. fSCIG wurde Anfang 2024 als Erhaltungstherapie bei CIDP zugelassen1,*.

Video

CIDP-Patient Stefan** zeigt Schritt für Schritt, wie er zuhause das Hyaluronidase-unterstützte subkutane Immunglobulin HyQvia(R) alle 4 Wochen selbst infundiert. Welche Hilfsmaterialien benötigt werden, worauf zu achten ist und wie es sich anfühlt, 600ml Immunglobulin-Lösung ins Unterhautgewebe zu infundieren, erfahren Sie hier.

1 Fachinformation HyQvia®, Takeda, aktueller Stand
* Immunmodulatorische Therapie bei Erwachsenen, Kindern und Jugendlichen (0–18 Jahre) mit chronischer inflammatorischer demyelinisierender Polyneuropathie (CIDP) als Erhaltungstherapie nach Stabilisierung mit IVIg1.
** Stefan ist ein echter Patient. Um seine Privatsphäre zu wahren, wurde sein Name geändert.

Verträglichkeit und Sicherheit

  • In der Zulassungsstudie waren die meisten unerwünschten Ereignisse mit HyQvia® leicht bis moderat 
  • Schwerwiegende unerwünschte Ereignisse waren selten.

Anwendung

img

HyQvia® Produkteigenschaften

HyQvia® ist eine Dual-Flascheneinheit, die aus einer Durchstechflasche mit normalem Immunglobulin vom Menschen (Immunglobulin 10 % oder IG 10 %) und einer Durchstechflasche mit rekombinanter humaner Hyaluronidase (rHuPH20) besteht.

Breites Anwendungsgebiet1:

Weiterführende Informationen zur Dosierung und Anwendung von HyQvia® finden Sie in der aktuellen HyQvia® Fachinformation und der HyQvia® Gebrauchsinformation.

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Literatur
  1. Fachinformation HyQvia®, Takeda, aktueller Stand.

  2. Bril, V. et al. J Peripher Nerv Syst. 2023;28(3):436–449 und Anhänge.

  3. Hadden RDM, et al. J Peripheral Nerv Syst. 2024; 29(4):441–52.

  4. Wasserman RL. Immunotherapy. 2017;9(12):1035-1050.

  5. Suez, D. et al. J Clin Immunol. 2016;36(7):700–712.

  6. Jolles S. et al. Clin Immunol. 2011;141(1):90–102.

Pflichtangaben HyQvia®

HyQvia 100 mg/ml Infusionslösung zur subkutanen Anwendung

Wirkstoff: Normales Immunglobulin vom Menschen

Zusammensetzung: Dual-Flaschen-Einheit: Eine Durchstechflasche mit 25 ml, 50 ml, 100 ml, 200 ml od. 300 ml Lösung enthält normales Immunglobulin vom Menschen 10 % (100 mg/ml) mit mind. 98 % IgG, max. 140 μg/ml IgA. Eine Durchstechflasche mit 1,25 ml, 2,5 ml, 5 ml, 10 ml od.15 ml Lösung enthält rekombinante humane Hyaluronidase (rHuPH20).
Sonstige Bestandteile: Durchstechflasche mit normalem Immunglobulin vom Menschen (IG 10 %): Glycin, Wasser für Injektionszwecke; Durchstechflasche mit rekombinanter humaner Hyaluronidase (rHuPH20): Natriumchlorid, Natriumphosphat (dibasisch), Humanalbumin, Dinatrium Ethylendiamintetraacetat (EDTA), Calciumchlorid, Natriumhydroxid (zur pH Anpassung), Salzsäure (zur pH Anpassung), Wasser für Injektionszwecke

Anwendungsgebiete: Substitutionstherapie bei Erwachsenen, Kindern und Jugendlichen (0-18 Jahre): Primäres Immundefektsyndrom (PID) mit unzureichender Antikörperbildung; Sekundäre Immundefekte (SID) bei Patienten, die an schweren oder rezidivierenden Infektionen leiden, oder bei denen eine antimikrobielle Behandlung unwirksam ist und die entweder ein nachgewiesenes Versagen von spezifischen Antikörpern (PSAF: Fehlender Anstieg des IgG-Antikörpertiters gegen Pneumokokken-Polysaccharid- und Polypeptid-Antigen-Impfstoffe um mindestens das 2-Fache.) oder einen Serum-IgG-Spiegel < 4 g/l aufweisen. Immunmodulatorische Therapie bei Erwachsenen, Kindern und Jugendlichen (0 bis 18 Jahre) mit chronischer inflammatorischer demyelinisierender Polyradikuloneuropathie (CIDP) als Erhaltungstherapie nach Stabilisierung mit IVIg.

Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen Immunglobuline (vom Menschen), Hyaluronidase oder rHuPH20, einen der sonst. Bestandteile. IgA-Mangel mit gleichzeitigem Vorliegen von Antikörpern gegen Immunglobulin A (IgA). Intravenöse od. intramuskuläre Verabreichung.

Nebenwirkungen: Sehr häufig: Lokale Reaktionen an der Infusionsstelle (gesamt); Häufig: Kopfschmerzen, Übelkeit, Abdominalschmerz, Schmerzen Unterbauch, Schmerzen Oberbauch und abdominaler Druckschmerz, Reaktionen an der Infusionsstelle, einschließlich Schmerzen, Beschwerden, Druckschmerz, Rötung, Schwellung und Juckreiz, Wärmegefühl und Fieber, Asthenie, Ermüdung, Lethargie und Unwohlsein; Gelegentlich: Schwindelgefühl, Migräne, Parästhesie, Tachykardie, Hypertonie, Bauchschmerzen/Druckschmerz im Bauchbereich, aufgetriebener Bauch, Durchfall, Erbrechen, Rötung der Haut (Erythem), Ausschlag, Pruritus, Urtikaria, Myalgie, Arthralgie, Rückenschmerzen, Schmerzen in einer Gliedmaße (einschließlich Gliederbeschwerden), Brustschmerzen die Skelettmuskulatur betreffend, Steife Gelenke, Reaktionen an der Infusionsstelle (wie etwa Verfärbung, blaue Flecken, Hämatom, Hämorrhagie, Punktion eines Blutgefäßes, Knötchen, Verhärtung von Gewebe, Ödem, Schüttelfrost, brennendes Gefühl, Ausschlag), Schwellung im Genitalbereich; Selten: Zittern (Tremor), Schlaganfall, Hypotonie, Dyspnoe, Schmerzen in der Leistengegend, Hämosiderinurie, Hyperhidrosis, Entzündung an der Infusionsstelle, Wärme an der Infusionsstelle, Parästhesie an der Infusionsstelle, Positives Ergebnis beim Coombs-Test; Nicht bekannt: aseptische Meningitis, Überempfindlichkeit, Auslaufende Flüssigkeit an der Infusionsstelle, Grippeähnliche Erkrankung.

Verschreibungspflichtig

Baxalta Innovations GmbH, Österreich

Stand der Information: Februar 2025

C-APROM/DE/HYQ/0125; C-APROM/DE/HYQ/0201; C-APROM/DE/HYQ/0210